„Todesboten – Seelenweiß“ von Mika D. Mon

Klappentext:

Shiro kümmert sich um die ruhelosen Geister dieser Welt. Sein Job ist kalt, einsam und die Toten reden nicht. Perfekt, denn er braucht nichts und niemanden. Außer die Regeln seiner Rasse, die er blind befolgt:
Kein Mitleid. Keine Liebe. Keine Gefühle.
Doch als bei einem blutigen Massaker ein ganzes Dorf ausradiert wird und alle Seelen spurlos verschwinden, bekommt Shiros scheinbar heile Welt Risse. Leider ist sein unverschämter Kollege Veit der Einzige, der ihm bei dem Mysterium um die gestohlenen Leben helfen kann. Genervt macht er sich mit dem selbstgefälligen Mistkerl auf den Weg, des Rätsels Lösung zu finden. Dabei ahnt er nicht, dass das Schicksal der ganzen Welt auf dem Spiel steht – und dass Regeln dazu da sind, gebrochen zu werden.

Meinung:

In die Geschichte rein zu kommen fiel mir recht leicht. Das Setting ist einfach gehalten, der Weltenbau selbst steht etwas im Hintergrund. Tatsächlich kam ich teilweise durch die Art der Erzählung öfter durcheinander, da das Buch aus Shiros sich in form eines personellen Erzählers geschrieben ist, jedoch fühlte es sich beim Lesen öfter an wie eine Ich-Perspektive, wodurch ich gerne ins Stolpern geriet, weil ich dann nicht mehr direkt wusste wer denn nun gemeint ist, Shiro oder Veit. Das Zusammenspiel der beiden Protagonisten ist einfach ein Traum. Shiro ist ein sehr ruhiger, in sich gekehrter Bote mit einer Eiche im Hintern, während Veit das genaue Gegenteil ist. Entsprechend unterhaltsam ist der Schlagabtausch zwischen den beiden. Doch nicht nur diese zwei sorgen für Unterhaltung, nein, es kommen noch weitere Charaktere dazu, die einem ans Herz wachsen.

Aufgelockert wird das Buch mit zwei größeren Illustrationen sowie einer Landkarte. Beides mit viel liebe zum Detail. Genauso wie die Illustrationen zu Beginn der Kapitel. Den Schreibstil fand ich gut zu lesen, sofern nicht gerade mit Kraftausdrücken um sich geworfen wurde. Das kann man zwar mögen, teilweise passt es auch zu den Charakteren, aber ich bräuchte es jetzt nicht in dem Übermaß. Dennoch werde ich die Geschichte der Todesboten weiterverfolgen, weil es einfach so unfassbar viel über die Charaktere und deren Vergangenheit zu erfahren gibt. Die Haupthandlung des Buches ist aus meiner Sicht aber jedoch schön abgeschlossen; trotz einem gewissen Cliffhanger. Wer also auf der Suche nach einem unterhaltsamen Buch über Engel sowie deren Gehilfen und vielleicht ein paar Dämonen ist, der ist hier recht gut bedient.

Fazit:

Wer sich für ein mittelalterlichen Setting kombiniert mit einer teils vulgären Sprache und unterhaltsamen Dialogen begeistern kann, ist hier auf jeden Fall richtig.


Der Schluss:
Autor: Mika D. Mon
Verlag: Kampenwand
Preis: 14,85 €
Seiten: 454
ISBN: 978-3-9866000-8-2
Altersempfehlung: ab Jahren
weitere Formate: eBook

Die Reihe:
Band 1: Todesboten – Seelenweiß
Band 2: ??? (ET: Unbekannt)


Wie andere Leser das Buch fanden?
Chilly’s Buchwelt
Bücher – Seiten zu anderen Welten

2 Kommentare zu „„Todesboten – Seelenweiß“ von Mika D. Mon

  1. Einen wunderschönen guten Abend :)

    Von diesem Buch habe ich noch nie etwas gehört, aber der Inhalt klingt genau nach meinem Geschmack. Vor allem unterhaltsame Dialoge mag ich gerne. Danke für die Buchvorstellung.

    Liebe Grüße,
    Rebecca

    Gefällt 1 Person

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