Lesemonat Oktober 2019

Geschwätz

Puh, was soll ich sagen. Der Monat war fast noch heftiger als der zuvor.

Der Flug zurück war extrem lustig. Ich wollte die Hände in die Luft schmeißen und „juhuhu“ brüllen. Ihr merkt, ich fliege nicht oft. Der Termin vor Gericht. Was soll ich sagen, er lief besser als gedacht und ich bin mit dem inzwischen vorliegenden Urteil zufrieden. Natürlich hätte es besser laufen können, aber ich bin wirklich zufrieden, denn ich habe in meiner Sache recht bekommen. Dafür bin ich dem Richter wirklich dankbar und hoffe, dass nun alles ein Ende hat. Es ist zwar stark davon auszugehen, dass die Firma in Berufung geht, doch ich hoffe es nicht. Ich wünsche mir jetzt einfach ein Wunder. Ein kleines Wunder. Dafür verzichte ich auch gerne auf andere Dinge.

Ansonsten, was gibt es noch zu sagen. Ich habe mein Regal ausgemistet und meinen SUB unter 300 geschraubt. Unsere Lesegruppe, die inzwischen einen Namen hat, hat sich fast vollständig auf der FBM getroffen. Ich hatte überlegt einen kompletten Bericht zu schreiben, aber aktuell fehlt mir etwas die Muse – doch auf Instagram gibt es noch eine kleine Zusammenfassung. Es war auf jeden Fall ein Erlebnis! Ich freue mich schon heute auf die Leipziger Buchmesse, wofür inzwischen auch schon eine Wohnung gebucht ist. Dieses Mal nicht über den kompletten Zeitraum, aber Donnerstag bis Samstag ist auch okay.

Außerdem hab ich spontan die Möglichkeit bekommen auf die „BuchBerlin“ zu fahren. Zug ist gebucht, ein Bettchen gibt es auch und die Aufregung ist auch schon am Start. Was für ein Jahr!

Lesetechnisch war ich süchtig. Ich merkte meinen Defizit vom September enorm und wäre es nach mir gegangen, dann hätte ich vermutlich im Oktober nichts anderes getan als gelesen. Also zwang ich mich dies gelegentlich nicht zu tun, nähte drei Leseknochen und überlegte mir neu Projekte. Wofür mir jedoch aktuell komplett die Muse fehlt: Das Schreiben. Ich hoffe sehr, dass die Qualität meiner Rezensionen nicht darunter leidet – sofern sie so etwas besitzen und nicht einfach der allgemeinen Erheiterung dienen. Doch ich denke, dass ich mich im November wieder sortiert bekomme.

Neuzugänge

Zugänge hatte ich, mitunter dank der Messe, geschlagene 14 Stück. Davon habe ich bereits zwei gelesen. Ansonsten gibt es nicht viel zu sagen, außer, dass ich mich schon auf jedes Buch freue wie ein kleines Kind. So oder ähnlich. Momentan bin ich wirklich süchtig nach lesen.

Gelesen

  1. Zimmer 19“ von Marc Raabe: Hier wurde mir sehr deutlich wie unlustig ich gerade auf Krimis und Thriller bin. Das Buch an sich war nicht schlecht und ich freue mich schon auf neue Bände der Reihe, aber dennoch konnte es mich nicht so begeistern wie der vorherige Band.
  2. Miss Maxwells kurioses Zeitarchiv“ von Jodi Taylor: Was hab ich gelacht! Durch das Buch bin ich buchstäblich geflogen und es hat mir unglaublich viel Freude bereitet. Wer auf eine Mischung aus Humor und Zeitreisen steht, der ist hier ganz klar super bedient.
  3. Die Suche nach dem Schattendorf“ von Annina Safran: Ganz klar eine gelungene Fortsetzung. Aninna bleibt sich selbst treu und lässt die Erzählstränge durchgehend parallel laufen. Dies führt vielleicht zu der einen oder anderen Länge, aber die Geschichte ist und bleibt gut.
  4. Sterbekammer“ von Romy Fölck: Zuerst war ich kritisch ob mich das Buch überzeugen kann, aber das schaffte es dann ab dem zweiten Drittel. Wohl kommt es nicht an den ersten Band der Reihe an, der aus meiner Sicht immer noch der beste war, aber es lohnt sich ganz klar zu dem Buch zu greifen. Spannung, überraschende Wendungen und keine unnötig konstruierte Dramen wie in Band 2.
  5. Das Beagle-Geschichten-Buch“ von Megan McGray: Gelungene Kurzgeschichten aus dem Leben mit und von Beagle. Auch ernste Themen wie der Tierschutz bzw. die dazugehörigen Organisationen werden aufgegriffen.

Gehörte SUB-Bücher: 

  1. „Ein ganzes halbes Jahr“ von Jojo Moyes: Dieses hatte ich ja, glaube ich, im vergangenen Monat schon aufgegriffen und es gefiel mir recht gut. Ich konnte mich in die jeweiligen Charaktere sehr gut hinein versetzten. Neben der Liebesgeschichte zwischen Lou und Will werden außerdem wichtige Themen wie aktive Sterbehilfe und der Umgang mit behinderten Menschen angesprochen. Aus meiner Sicht ein wichtiges Buch, das man gelesen haben sollte.
  2. „Die Wunder von Narnia“ von C. S. Lewis: Herrliches Kinderbuch mit einem tollen Sprecher. Ich glaube die Reihe werde ich als Hörbuch fortsetzten. Ein unglaublich lustiges, aber auch wertvolles Buch, welche in keiner Kinderstube fehlen sollte.

Der Monat in Zahlen
5 Bücher gelesen
2.048 Seiten
14 Neuzugänge
1 gehörte SUB-Bücher
289 auf dem SUB

Bis dahin, cheerio und schöne Lesestunden!

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s