„Todesboten – Machtschwarz“ von Mika D. Mon

Klappentext:

Shiros Welt liegt in Scherben. Veit hat ihn verlassen und sich dem Feind angeschlossen. Und das alles bloß, weil Shiro nicht einsehen wollte, dass sein blödes Herzklopfen andere Gründe hat als den Wunsch, diesem nervigen Mistkerl den Hals umzudrehen. Jetzt hat er ihn verloren, seine Kräfte sind außer Kontrolle und die Todesboten rüsten für einen Krieg gegen den Himmel, den sie nicht gewinnen können. Shiro muss diesen Wahnsinn irgendwie beenden und seinen Freund wiederfinden, bevor es zu spät ist. Für ihre Rasse. Für Veit. Für sie beide.
Veit hat Shiro zum Sterben zurückgelassen und damit einen Fehler begangen, den er nie mehr gutmachen kann. Nun ist er Teil des Inneren Kreises und soll zusammen mit dem Weißen Todesboten und dessen Vertrauten Macht sammeln, um den Krieg zu gewinnen. Dazu muss er seine Hände in das Blut Unschuldiger tauchen und zu einem der Monster werden, die er zuvor gejagt hat. Tja. Was hat er noch zu verlieren?

Meinung:

Mein Partner meinte, dass ich doch einfach meinen Eindruck im Stil des Buches schreiben solle, dann würde sicher gut zur Geltung kommen wie ich es finde, da Fuck und scheiße häufig Anwendung fanden. Das ist jedoch nicht meine Art und zudem ist es ja auch nicht scheiße, sondern schlichtweg nicht nennenswert. Bereits auf der ersten Seite des ersten Kapitels sind vier solcher schmucken Wörter zu finden, aber glücklicherweise zeigen die Autorinnen, dass sie auch anders können, denn der Rest ist sehr angenehm lesbar; manchmal könnte man der Geschichte sogar eine gewisse Tiefe unterstellen.

Leider fand ich den zweiten Band aber einfach absolut unspektakulär. Ich finde es ja mal schön, wenn die innere Zerrissenheit eines Protagonisten nachfühlbar dargestellt wird, aber wenn das ganze Buch daraus besteht, vergeht mir die Lust. Action Szenen finde ich im allgemeinen nie wirklich prickelnd und alles was der Geschichte hätte Auftrieb geben können, wie ein gewisses Maß an Spannung, von der es lediglich am Ende etwas gab – aber selbst hier war es so vorhersehbar, dass es nicht richtig spannend war. Vielleicht war das auch nur mein Empfinden, da ich bereits bei der Hälfte schon so unfassbar gelangweilt und angenervt war, dass ich keine Lust mehr hatte.

Alles in allem fand ich den ersten Band durchaus nett, aber auf den zweiten hätte ich in der Tat gut verzichten können. Scheinbar kommt der „Slang“ bei den Lesern so gut an, dass man ihn in diesem Buch vervielfachen musste – oder mein Geschmack hat sich so sehr geändert, dass es mir nur noch mehr auffällt. Es tut mir wirklich sehr leid für die Geschichte, denn sie hat wirklich Potential. Ich liebe die Idee dahinter wirklich sehr und auch die verschrobenen Charaktere, aber leider bin ich dieses mal nicht überzeugt. Mal sehen wie meine Motivation dann zum dritten Band aussieht.

Fazit:

Nette Fortsetzung, auf die man aber gut verzichten kann.


Der Schluss:
Autor: Mika D. Mon
Verlag: Kampenwand
Preis: 14,85 €
Seiten: 448
ISBN: 978-3-98660-043-3
Altersempfehlung: ab Jahren
weitere Formate: eBook

Die Reihe:
Band 1: Todesboten – Seelenweiß
Band 2: Todesboten – Machtschwarz
Band 3: ???


Wie andere Leser das Buch fanden?
Miras kleine Hobbywelt
Steffi_heavy_fun

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