„Waschen. Föhnen. Morden“ von André Gebel

Klappentext:

Ein geheimnisvoller Fremder bezieht das ehemalige Friseuranwesen der Dorfgemeinde Rebeck und überrascht mit einem grotesk erscheinenden Angebot. „Tötungsdelikte aller Art“ schreibt er eines Abends an die Vitrine seines Ladens und meint es bitterernst mit der Geschäftsidee. Während die Jugend das für eine lässig vorgetäuschte Sache hält und in ihm einen Starfriseur vermutet, zeigen die Erwachsenen, nach anfänglicher Skepsis, Interesse an dem Angebot. Die ersten Mordaufträge scheinen zunächst zufällig platziert, doch sie folgen einem geheimen Plan, der Stück um Stück das Rätsel der Gemeinde Rebeck löst … 

Meinung:

Anfangs fand ich es ganz witzig, dass der Range Rover umbenannt wurde in Range Rodler und mit anderen Dingen das gleiche geschah, doch hier galt für mich doch eher die Devise: Weniger ist manchmal mehr. So wurschtelte ich mich 300 Seiten lang durch Alternativ Begriffe, die mal mehr, mal weniger amüsant waren. Der geheimnisvolle Fremde bleibt auch eine ganze Weile geheimnisvoll, zumindest bis er einen Namen bekommt, was ich vom Stil her sogar irgendwie gelungen fand. Greifbar wird er im Laufe der Geschichte nicht wirklich, aber seine dezente Neandertaler Art sowie die Begabung alles entsprechend falsch zu verstehen – oder einfach die passend unpassende Antworten zu geben – machen ihn unterhaltsam. Obwohl ich die Geschichte habe sacken lassen, weiß ich immer noch nicht ob ich über dieses Buch lachen oder weinen soll. Auf der einen Seite war es unterhaltsam, aber auf der anderen Seite verstehe ich es schlichtweg nicht, denn mir fehlt ein bisschen der rote Faden. Es gab wohl eine Auflösung am Ende, aber wirklich schlüssig war mir das Ganze nicht.

Persönlich würde ich jedem raten das Buch anzulesen, bevor man sich tatsächlich dafür oder dagegen entscheidet, denn ich denke, dass die spezielle Art viel ausmacht. Man sollte dann nur vom Ende nicht all zu viel erwarten, wobei auch dieses gewisse unterhaltsame Momente hat. Ansonsten fand ich das Buch recht gut zu lesen. In der Gemeinde Rebeck ist auf jeden Fall alles vertreten was man für eine unterhaltsame Geschichte benötigt und manche der Charaktere könnte man vielleicht sogar ins Herz schließen. Es war aber auf jeden Fall kein Buch, dass ich super zügig weg gelesen habe, sondern eher eines der Sorte, die ich auch gerne mal auf die Seite legte und andere Dinge tat.

Fazit:

Ganz nette Unterhaltung, aber mitunter zu viele Alternativ Begriffe für meinen Geschmack und ich habe die Auflösung nicht so wirklich verstanden.


Der Schluss:
Autor: André Gebel
Verlag: Piper
Preis: 16,00 €
Seiten: 340
ISBN: 978-3-492-50564-2
Altersempfehlung: ab ? Jahren
weitere Formate: eBook


Wie andere Leser das Buch fanden?
Leider habe ich bisher noch keine weiteren Meinungen zu dem Buch gefunden.

2 Kommentare zu „„Waschen. Föhnen. Morden“ von André Gebel

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