„Der kleine Buddha auf der Reise nach Hause“ von Claus Mikosch

Klappentext:

„Zuhause ist es doch am schönsten“, heißt es. „Aber wo genau ist eigentlich mein Zuhause?“, fragt sich der kleine Buddha und überlegt, was „zuhause sein“ wirklich bedeutet. Dazu begibt er sich von seinem Lieblingsplatz unter dem Bodhi-Baum auf eine weitere Reise und damit zugleich auf die abenteuerliche Suche nach der eigenen Heimat. Unterwegs trifft der kleine Buddha über die Begegnung mit verschiedenen Menschen auf ganz unterschiedliche Vorstellungen vom eigenen Zuhause: „Zuhause“ kann ein Ort sein oder gleich die ganze Welt, eine bestimmte Person oder vielleicht nur ein Gefühl. Letzten Endes geht es darum, das Zuhause auch in sich zu finden, sich selbst Heimat zu sein.

„Wohin gehöre ich?“ Ein wunderschönes Buch über eine der wichtigsten Fragen des Lebens.

Meinung:

Ich weiß nicht was ich von dem Buch erwartet hatte, aber vom Gefühl her war es etwas anderes. Das heißt nicht, dass ich das Buch richtig schlecht fand, es war nur anders, ein wenig enttäuschend. Durch die Reise des kleinen Buddha lernt man, wie jeder „Zuhause“ anders definiert. Optisch und vom Stil her würde ich es tendenziell eher als Kinderbuch ein ordnen, weil es recht einfach geschrieben ist und die Kapitel sich mit unter sehr zum Vorlesen eignen. Für mich war jetzt tatsächlich nicht wirklich was Neues dabei, weswegen es eine weniger spannende Lektüre war, aber wenn man sich daran erfreuen kann immer mal wieder ein Kapitel zu lesen, dann passt das.

Auch wenn ich mir ziemlich sicher bin, dass ich kein weiteres Buch der Reihe lesen werde, einfach weil mir zu oft die Motivation fehlte weiterzulesen, so denke ich, dass es für manchen sicher aufschlussreich und auch interessant ist. Man reist mit dem kleinen Buddha durch die Welt, lernt Lebens- und Sichtweisen anderer Menschen kennen. Es sensibilisiert dahin gehend, dass es nicht nur eine Definition für zuhause gibt, sondern, dass dies jeder für sich selbst definiert. Außerdem, und das fand ich sogar besonders schön, vermittelt das Buch ganz viel Menschlichkeit, denn der kleine Buddha wird überall mit offenen Armen empfangen, wofür er im Gegenzug hilft wo er kann. An sich ein zauberhaftes Buch, aber ich konnte mich eben nur mäßig dafür begeistern, weil es für mich zu wenig Neues war und entgegen meiner Erwartungen auch etwas zu kindlich.

Fazit:

Eine zauberhafte Geschichte mit unfassbar viel Mehrwert, besonders, wenn man selbst vielleicht noch seinen Platz in der Welt sucht.


Der Schluss:
Autor: Claus Mikosch
Verlag: Herder Verlag
Preis: 8,99 €
Seiten: 144
ISBN: 978-3-451-82431-9
Altersempfehlung: ab Jahren
weitere Formate: Hardcover

Die Reihe:
Da ich auch einfach „irgendeinen“ Band gelesen habe, würde ich sagen, dass es keine feste Reihenfolge gibt, dennoch sind die weiteren Bände zum kleinen Buddha *hier* zu finden.


Wie andere Leser das Buch fanden?
Der Büchernarr
Rinas Bücherblog

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