„White Wings – Zwischen Licht und Dunkelheit“ von Stefanie Diem

Klappentext:

Aufgrund ihrer übersinnlichen Fähigkeiten wird die 17-jährige Lena in ein katholisches Internat in Deutschland gesteckt. Dort jedoch werden im Geheimen junge Mädchen in uralter, naturverbundener Magie ausgebildet und so wird Lena zu einer White Wing. Während ihrer Ausbildung zeigt sich vermehrt in ihr eine andere, dunkle Seite, die eng mit dem mysteriösen Nikolas der benachbarten Schule verknüpft ist. In Lena vereinen sich die Kräfte von Licht und Dunkelheit und machen sie zur ultimativen Waffe im drohenden Kampf gegen Dämonen. Doch wem kann sie in diesem Kampf vertrauen, wenn sie niemandem vertrauen darf?

Meinung:

Lange habe ich überlegt ob ich mit dem Guten oder dem Schlechten anfangen soll, aber ich schreibe einfach drauf los, wie immer. Das Cover und die Idee finde ich spitze. Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Und jetzt kommt das große aber. Lena macht auf mich oft mehr den Eindruck eines 14 jährigen Pubertiers und nicht einer fast volljährigen Person. Wer dachte, dass ich direkt auf dem Romance Part rum hacken würde, der kann noch warten, denn der war tatsächlich okay. Hier stört mich einzig die Tatsache, dass – ACHTUNG SPOILER bis zum Ende des Absatzes! – sie sich ihre Jungfräulichkeit bewahrt und dann mit einem Typen, gefühlt sehr beiläufig, ins Bett hüpft, der ihr immer nur Ausreden serviert und nicht mal versucht zu erklären wer er ist. Tschüss Glaubwürdigkeit.

Das große Aber besteht sogar hauptsächlich darin, dass mich das Buch sehr unglücklich zurück lässt. Zu viele Dinge wurden ausgelassen, oder mir angerissen und dann vergessen weiterzuführen. Die Charaktere sind blass, das Setting – ein eigentlich sehr imposantes – beeindruckt nicht, Atmosphäre ist Mangelware. Dann gibt es Charaktere, die scheinbar eine unglaublich wichtige Rolle spielen, irgendwie aber fast nie wieder, oder nur beiläufig, im Buch auftauchen – und anders rum. Es fühlte sich oft während des Lesens, und besonders am Ende, einfach nicht richtig an. Ich finde das ehrlich gesagt unglaublich schade, denn die Idee, welche die Autorin verfolgt, finde ich richtig genial, aber leider die Umsetzung mich hier so überhaupt nicht überzeugen können. Was mir noch gut gefällt, dass der Verein eigentlich einen deutschen Namen hat, da es den Mädels aber nicht cool genug ist, wurde er ins englische umbenannt. Hier mag ich den Unterton, den ich vermutlich komplett missverstehen, indem ich es als Kritik an der Jugend sowie der Einstellung auffassen. An sich ein nettes Buch, aber leider auch nicht mehr, zumindest für mich.

Fazit:

Eine unfassbar tolle Idee, nett zu lesen, aber ansonsten leider wenig überzeugend.


Der Schluss:
Autor: Stefanie Diem
Verlag: Piper Digital
Preis: 18,00 €
Seiten: 400
ISBN: 978-3-492-50520-8
Altersempfehlung: ab ? Jahren
weitere Formate: eBook

Die Reihe:
Band 1: White Wings – Zwischen Licht und Dunkelheit
Band 2: ?



Ein Kommentar zu „„White Wings – Zwischen Licht und Dunkelheit“ von Stefanie Diem

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