„Allein durch die Sterne“ von Nika S. Daveron

Klappentext:

Was würdest du tun, wenn du der letzte Mensch der Welt wärst? Für alle, die eine Reise durch die Sterne machen wollen, um am Ende bei jemandem anzukommen, der es wert ist.

„Meine Fotos wurden kurioser. Selfies im leeren Supermarkt. Ein „Hilfe“ aus Dosenravioli gebaut. Da war niemand. Niemand sah meine Bilder, egal wie viel Hashtags ich versuchte. Ich betitelte sie alle mit #iamunstoppable.“

Die freiheitsliebende Ariadne tut nur was sie will: Sie versucht sich an Dingen, die ihr Spaß machen und umgibt sich nur mit Leuten, die ihr Freude bereiten – sowie mit ihrer Katze namens Katze. Doch dann sind alle Menschen in ihrer Umgebung von einem Moment auf den anderen verschwunden. Ariadne ist der letzte Mensch auf Erden und völlig allein. Bis sie eines Tages eine Nachricht von Sanghyun erhält – dumm nur, dass er in Shanghai und auf der anderen Seite der Welt ist …

Meinung:

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Den Namen „Katze“ fand ich besonders toll, da es so an die alten Columbo Zeiten erinnerte. Die Autorin schreibt flüssig und die Seiten fliegen nur so dahin. Einzig die Wortwahl störte mich gelegentlich, aber zum Charakter von Ariadne passte es. Ich muss nur leider immer an Tiere denken, wenn jemand von sich selbst sagt, dass er frisst oder säuft. Gelegentlich fand ich auch ihre Art etwas dämlich bzw. ihr Handeln unlogisch. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich mehr Camping Erfahrung habe, aber ich glaube, dass ich sie einfach nicht wirklich leiden konnte. Nichtsdestotrotz gefiel mir die Geschichte ganz gut, aber wohl mehr wegen dem Abenteuer.

Wie schon der Klappentext fragt: Man stelle sich nur mal vor, dass man plötzlich alleine ist auf der Erde?! Eine unfassbar erschreckende Vorstellung. Dann noch etwa 4.500 km durch die Welt zu gondeln um den einzigen anderen Menschen auf der Welt zu treffen. Schon allein der Gedanke daran ist ein riesiges Abenteuer. So erlebt man auch allerlei mit den Beiden, wobei die Geschichte selbst nur aus der Sicht von Ariadne erzählt wird. Man kann lachen, sich aufregen, Nägel kauen, auch ein bisschen weinen und das Ende ist halbwegs rund – hier hätte man vielleicht noch ein wieso oder weshalb einfügen können. Es hat mir viel Freude bereitet das Buch zu lesen, denn es war eine leichte Lektüre für’s Wochenende. Ich musste nicht viel nachdenken und konnte mich einfach berieseln lassen.

Fazit:

Eine spannendes Abenteuer um sich einfach berieseln zu lassen.


Der Schluss:
Autor: Nika S. Daveron
Verlag: Piper
Preis: 5,99 €
Seiten: 272
ISBN: 978-3-492-98796-7
Altersempfehlung: ab ? Jahren
weitere Formate: Taschenbuch


Wie andere Leser das Buch fanden?
Tthink Ttwice
Büchernarr
Büchertatzen
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2 Kommentare zu „„Allein durch die Sterne“ von Nika S. Daveron

  1. Hallo Wuschel… den Roman habe ich vor ca einer Woche gelesen und empfinde es ähnlich. Mit der Sympathie für Ariadne geht es rauf und runter, aber naja… niemand ist perfekt und das macht sie auch ein bisschen greifbar, finde ich. Das nichts erklärt wird, hat mich schon eher gestört. Da es aber insgesamt leichte und positive Kost ist, hab ich es direkt einer Freundin ausgeliehen, damit sie auch mal etwas berieseln lassen kann. :D
    Liebe Grüße

    Gefällt 1 Person

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