„Despina Jones und die Fälle der okkulten Bibliothek“ von Tobias Bachmann [Abbruch]

Klappentext:

In der Bibliothek für okkulte Fälle ist Despina Jones Ermittlerin der besonderen Art: Als Nekromantin kann sie mit den Geistern Verstorbener reden. Doch auch Tote können launenhafte, eigensinnige Zeugen sein. Bei der Auflösung ihrer Fälle wird sie von einem vielseitigen Team unterstützt, das in der antiquarischen Bibliothek ihres Onkels sitzt.

Ein Priester bittet das Ermittler-Team um Hilfe, als ein Leichnam in einer der ältesten Kirchen Londons entdeckt wird. Der unbekannte Mann wurde wie Christus ans Kreuz genagelt.
Despina tappt im Dunkeln, da der Verstorbene sich selbst für Jesus hält und seiner Wiederauferstehung entgegenfiebert. Bald findet sich das Team in einem Strudel religiöser Denkweisen und Praktiken wieder, der es an die Pforten ihrer persönlichen Hölle bringt.

Meinung:

Den Anfang fand ich richtig cool, aber dabei blieb es leider auch schon. Die Idee hinter der Geschichte, dass Despina mit den Toten sprechen kann und das sie in der Bibliothek eine kleine Kommandozentrale versteckt haben, alles richtig interessant und man möchte das Buch unbedingt lesen. Doch desto länger ich las, desto weniger hatte ich Lust das Buch in die Hand zu nehmen. Ich habe wirklich kein Problem mit ausschweifenden Beschreibungen, aber wenn diese über Seiten hinweg gehen, angefangen beim Zähneputzen bis zum Abendessen, und mehr einer Aufzählung statt einer Erzählung ähneln, dann mag ich irgendwie nicht mehr.

Insgesamt habe ich 54% des knapp 300 Seiten dicken Buches gelesen. Davon habe ich versuchsweise sogar mal etwas probiert, worin ich gar nicht gut bin und zwar das Überfliegen. Doch das machte es nicht besser, denn es war einfach nicht zufriedenstellend für mich. So erreichte ich den Punkt, an dem ich das Buch gar nicht mehr in die weiterlesen wollte, resignierte und zog mein Fazit daraus, dass ich jetzt auch nicht mehr wissen möchte wie es ausgeht.

Selbstverständlich ist das einfach meine Meinung und möglicherweise war es einfach der falsche Zeitpunkt für das Buch, aber jetzt war es auf jeden Fall einfach nicht packend genug um mich wirklich abholen zu können. Zudem fand ich die Charaktere trotz ausgiebiger Beschreibungen nur wenig greifbar und die Geschichte fast etwas zu voll gepackt, dafür, dass im wesentlich nichts passiert.

Fazit:

Ein Buch, von dem ich mir viel versprach, aber einfach nicht bis zum Ende durchhielt.


Der Schluss:
Autor: Tobias Bachmann
Verlag: acabus Verlag
Preis: 6,99 €
Seiten: 294
ISBN: 9783862827800
weitere Formate: Paperback

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