Lesemonat November 2019

Geschwätz

Ich mutiere. Befinde mich im Wandel. Es ist ätzend! Da ich aktuell recht häufig Bücher abbreche, gefühlt, gibt es nun auch den Punkt „Abgebrochene Bücher“, denn diese habe ich ja auch gelesen, irgendwie – und zumeist auch rezensiert. Da es diesen Monat auch unser Buch aus der Lesegruppe betrifft, hielt ich es so für am Besten.

Ansonsten, was gibt es groß zu erzählen. Am Abend bin ich gefühlt so platt, dass ich kaum die Muse finde zum Lesen und wenn ich morgens dann im Buch bin, heißt es auch schon wieder: Auf zur Arbeit! Aufgrund der frühen Dunkelheit habe ich mir angewöhnt morgens größere Runden zu laufen. Hab ich schon erwähnt, dass ich Veränderungen hasse? Naja, hassen ist übertrieben, aber es ist eben eine Umstellung. Zum Glück gewöhne ich mich langsam daran. Leider will der Hund auch motiviert werden und somit komme dabei weniger zum Lesen. (#Firsworldproblem)

Zudem versuche ich mich gerade mit dem Thema „Nachlass“ auseinander zu setzten. Da ich nämlich nicht davon ausgehe, dass mein Freund irgendwann in nächster Zeit Nachwuchs oder eine Heirat möchte, denke ich, dass es sinnvoll ist ein Testament auf zusetzten und alle anderen Dinge im vornherein klar zu definieren. Nicht, dass ich davon ausgehe, demnächst die Welt der Lebenden zu verlassen, aber man weiß es eben nie – und ganz ehrlich, die Menschen meiner „Familie“ sind wohl die Letzten, denen ich diese Aufgabe anvertrauen möchte. Theoretisch müssten wir uns siezen, so fremd sind wir einander. Deswegen wird dies wohl mein erstes Projekt 2020 sein, das ich zum Abschluss bringen werde und mitunter wird dies auch Konsequenzen auf mein weiteres Leben haben, die ich für mich selbst ziehen werde.

Die BuchBerlin war einfach grandios, aber davon habe ich ja schon recht ausführlich erzählt. Die Weihnachtsgeschenke sind soweit alle besorgt und in der Fertigstellung. Was will ich mehr? Die Sache mit der Diät klappt noch nicht so wie ich mir das vorstelle und die vorweihnachtliche Trübseligkeit stellt sich langsam ein, weshalb ich nun auch zum Ende komme. Genug Geschwätz!

Neuzugänge

Reden wir nicht darüber. Es lief alles so gut. Wirklich. Bis zur BuchBerlin. Ich melde mich dann mal ab bis nächstes Jahr. Oder so.

Gelesen

  1. Im Schatten des Fuchses“ von Julie Kagawa: Es ist Liebe! Die kleine Füchsin hat sich ein Nest in meinem Herz gebaut. Das Buch war für mich das reinste Kopfkino, da es einfach mega zuckrig war.
  2. Fuchs 8“ von Georg Saunders: Bewegend, tiefgründig, menschlich, aber lesetechnisch eine mittlere Katastrophe.
  3. Die Quellen von Malun – Blutgöttin“ von Daniela Winterfeld: Blutrünstige Liebesgeschichten in einer Welt voller Krieg, Gewalt und Unmenschlichkeiten.
  4. „Lieblingsleiche“ von Andrea Becker: Eher durchschnittlich, was vielleicht auch meiner Flaute geschuldet ist. Der Mörder war mir schon bei der Hälfte bekannt. Teilweise etwas seltsamer Satzbau, wenig Lokalkolorit, viel Nebengeschichte – oder Blabla. (Rezension folgt)
  5. „Das Geheimnis von Shadowbrook“ von Susan Flechter: Subtile Spannung, ruhige Handlung, tolles Verwirrspiel in Sachen übernatürlicher Gründe oder auch nicht. Mir hat es sehr gut gefallen, wenn gleich es für die düstere Jahreszeit gelegentlich etwas einschläfernd war. (Rezension folgt)
  6. „Strange the Dreamer – Der Junge, der träumte“ von Laini Taylor: Genialer Schreibstil – für ein Jugendbuch, würde ich behaupten, schon fast gehoben. Sehr schön bebildert. Leider eher die Einleitung, der ganzen Geschichte, sodass ich mich jetzt etwas unzufrieden zurückgelassen fühle. Die Folierung am Buchrücken hat es leider nicht überlebt – sieht also schick aus, aber nicht unbedingt toll für Leser mit verdammt trockenen Händen. (Rezension folgt)

Abgebrochene Bücher

  1. Laufen“ von Isabel Bogdan (abgebrochen nach ca. 1/3): Ein richtig toller Schreibstil, aber ging die Geschichte für mich nicht wirklich vorwärts.
  2. „Wir sehen dich sterben“ von Michael Meisheit (abgebrochen nach knapp 260 Seiten): Eine Story mit Potential, aber leider war mir der (Schreib)Stil etwas zu plump und lieblos. Die Nebensächlichkeiten wurden mir zu sehr ins Rampenlicht gestellt. Das Buch holte mich einfach nicht ab, auch wenn es wirklich einfach zu lesen war. (Rezension folgt)

Gehörte SUB-Bücher: 

  1. „Der Tod kommt mit dem Wohnmobil“ von Susanne Hanika: Nach dem Buch hatte ich sehr gemischte Gefühle. Viele der Protagonisten gingen mir einfach nur auf die Nerven, wenngleich es lustig sein sollte. Die Story war ganz unterhaltsam, aber jetzt nicht unbedingt packen. Ein gutes Hörbuch für nebenher.
  2. „Reckless – Steinernes Fleisch“ von Cornelia Funke: Kein Buch, das man hören sollte. Wohl war es gut, der Sprecher top, aber ich hatte zwischen durch einfach das Gefühl als würde ein Kapitel fehlen. Ich werde es vermutlich einfach irgendwann noch mal lesen.
  3. „Der Erdbeerpflücker“ von Monika Feth: Meine Güte, was für eine naive Protagonistin. Gefühlt wollte die Autorin auch eine poetische Note ins Buch bringen, sparte aber an der Tiefe. Ein seltsamer Kontrast. Ich kann mich nicht entscheiden ob ich die Geschichte lieben oder hassen soll. Es war von der Aufmachung her definitiv gut gemacht, denn die unterschiedlichen Sprecher haben dem ganzen einen besondern Touch verliehen.
  4. „Lockwood & Co. – Die seufzende Wendeltreppe“ von Jonathan Stroud: Die Sprecherin ist eher bescheiden. Männerstimmen gehen bei ihr extrem unter. Oft kann ich nicht unterscheiden wer jetzt Lockwood, George oder Louisa ist. An sich gefällt mir aber die Geschichte. Super unterhaltsam!
  5. Der unsichtbare Freund“ von Stephen Chbosky: Kein SUB-Buch, aber auch gehört – und rezensiert! Tolle Story, skurrile Charaktere, aber leider etwas sehr langatmig.

Der Monat in Zahlen
6 Bücher gelesen
2.135 Seiten
12 Neuzugänge
4 gehörte SUB-Bücher
291 auf dem SUB

Bis dahin, cheerio und schöne Lesestunden!

5 Kommentare zu „Lesemonat November 2019

      1. Geschrieben war meiner schon am Mittwoch, aber die Bilder haben gefehlt. Und als wir gestern dann heim kamen, war es schon dunkel.
        Jetzt habe ich heute extra früh angefangen zu arbeiten, dass ich heim komme wenn es noch hell ist und ich ordentliche Bilder machen kann…. :D

        Gefällt 1 Person

  1. Schönen guten Morgen!

    Ich bin auch eher ein Gewohnheitstier, aber ich hab mittlerweile für mich gelernt, dass Veränderungen die einzige Konstante im Leben sind ;)

    „Im Schatten des Fuchses“ ist mir auch schon öfter aufgefallen, das interessiert mich und klingt ja wirklich toll!
    „Blutgöttin“ hab ich schon gelesen, das fand ich grandios und ich freu mich schon sehr auf die Fortsetzung :)

    Abgebrochene Bücher hab ich ja leider auch immer wieder, allerdings rezensiere ich sie meistens nicht. Zum einen hab ich oft nicht viel zu sagen dazu und meist auch einfach keine Lust extra dafür einen Beitrag zu schreiben ^^ Nur manchmal wenn mir viele Dinge einfallen die ich dazu sagen möchte, schreib ich dann auch dazu eine Rezi.

    Oh Reckless <3 Ich mag die Reihe so gerne, hab sie damals gelesen und freu mich mega dass es endlich die Info gibt, dass der vierte Band in Arbeit ist. Sobald der rauskommt werde ich die ersten drei wohl auch nochmal lesen. Ich weiß von der Geschichte nicht mehr viel …

    Ich wünsch dir eine schöne Adventszeit!

    Liebste Grüße, Aleshanee
    Mein Monatsrückblick

    Gefällt 1 Person

    1. Huhu!
      Ah, schön, dass du dieses Mal deine Seite da gelassen hast. :D Auf deiner letzten Verlinkung landete ich nämlich nur im Nirwana. Lieben Dank. :)
      Und ja, da hast du wohl recht. An sich finde ich Veränderungen auch gar nicht schlecht, nur im Alltag nerven sie einfach manchmal. Jammern auf hohem Niveau! :-D (Solange es keine Überhand nimmt.)

      Über „Die Blutgöttin“ hatten wir es ja schon mal, hihi….

      Auch dir eine schöne Adventszeit! Ich gehe demnächst erst Mal bei dir eine Runde stöbern. :)
      GlG, Yvo

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