BuchBerlin 2019

Wie einige vielleicht schon mitbekommen haben war ich das vergangene Wochenende auf der BuchBerlin. Warum auch nicht? Mal eben morgens um 4 Uhr mit dem Zug in die Ferne. Dank der lieben Veronika Caver hatte ich sogar ein Dach über dem Kopf. Hierfür noch mal ein herzliches Dankeschön und überhaupt für dieses grandiose Wochenende! Die Fahrt Richtung Heimat war dann leider weniger angenehm, da ich von Kopfschmerzen geplagt wurde. Hier möchte ich mich noch einmal, auch wenn die Dame es vermutlich nicht liest, bei meiner netten Sitznachbarin, der Heldin des Tages, bedanken für die Kopfschmerztablette. Ich weiß nicht ob ich sonst zuhause angekommen wäre. Nun aber zum Messegeschehen!

Gegen 11 Uhr kam ich am Mercure Hotel MOA Berlin an. Jesses, bis ich den Eingang gefunden hatte! Da die Drehtür mit Pressspanplatten verschlossen war, hatte ich die Seiteneingänge erst gar nicht wahrgenommen. Glücklicherweise wurde ich dennoch zügig fündig. Als erstes traf ich mich mit der lieben Vivien von Buecherverrueckte. Seit ca. 2 Jahren stehen wir schon im Kontakt zueinander und es war wirklich toll sie einmal persönlich kennen zu lernen. Außerdem traf ich noch Bleistiftmine und Sternenstaub, die ich bereits in Leipzig persönlich kennen lernen durfte und mich auf ein Wiedersehen freute. Die Mädels kenne ich vom Lovelybooks-Wichteln und möchte sie definitiv nicht mehr missen! Zu viert verschafften wir uns die ersten Eindrücke.

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Natürlich suchte ich direkt den Stand des Eisermann Verlag sowie des Tagträumer Verlag. Da dort reges Treiben herrschte, meldete ich mich schnell wieder ab und zog weiter – es war ja noch genug Zeit. So schlenderten wir durch die Reihen, sahen viele interessanten Dinge, verköstigten uns mit Einhorn-Poo und tauschten die neusten Neuigkeiten aus. Für mich ist es immer wieder ein Phänomen, dass man, selbst wenn der Lesegeschmack komplett unterschiedlich ist, man dennoch genug über Bücher zu reden hat. Gegen Mittag war es den Damen genug und ich zog alleine weiter. Quasi mal was arbeiten. (Hier bitte einfach ein großes Augenzwinkern einbauen.)

 

 

Ehrlich gesagt weiß ich schon gar nicht mehr richtig wo ich überall angehalten habe, da es recht häufig der Fall war. Als erstes war ich natürlich bei den bereits genannten Verlagen und lies dort mein komplettes Geld. Die Bestechung funktionierte, sodass ich am Abendessen teilnehmen durfte. Für alle Beteiligten eine tolle Sache, nur leider musste ich dann an allen anderen Ständen „Danke, aber nein Danke“ sagen, da ich auch gar keinen Platz mehr hatte. Das klingt doch sehr unprofessionell, aber mal ehrlich, es hat sich halt einfach so ergeben. Sie haben einfach alle „Mama“ zu mir gesagt. Zudem standen alle Bücher schon viel zu lange auf meiner Wunschliste. Zurück zum Text.  Ein Buch, das ich mir (leider) nicht mit genommen habe, möchte ich euch kurz vorstellen.

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Und zwar dieses tolle Werk („Zwischen Eisblumen und Immergrün“ von Nancy Pfeil)! Dieses Buch kann man nur über die Seite des Tagträumer Verlags beziehen, was aber meiner Meinung nicht tragisch ist. Hierbei handelt es sich um ein Märchen für Erwachsene und es ist einfach ein Traum, da es einfach grandiose Illustrationen enthält. Wer also noch ein Weihnachtsgeschenk für mich sucht, immer her damit! (Für die Humor-Legastheniker: Bitte ein Zwinkern einbauen, denn natürlich kann ich das Buch auch selbst kaufen.) Spaß bei Seite. Dieses Buch ist wirklich so unglaublich schön gestaltet, dass ich mich am liebsten damit in einem Gang verkrümelt hätte. Von dem Sympathie Bonus der Autorin mal ganz abgesehen.

Da ich auf der ersten Erkundung den Stand von Mike Gorden gesehen hatte, war schon früh für mich klar: Hier muss ich vorbei! Sein Buch „Gefahr von der anderen Seite  werdet ihr hier bei mir (leider) nicht finden und genau das ist auch der Grund, weshalb ich unbedingt vorbei schauen wollte. Irgendwann Anfang des Jahres hatte Mike eine Lesrunde im Forum der Lesejury veranstaltet. Da ich die Beschreibung sehr interessant fand, nahm ich teil. Leider kam ich mit den einen oder anderen Dingen so gar nicht klar und naja, ich brach das Buch, bei nicht einmal hundert Seiten, ab. Gefühlt war ich die einzige Person in der ganzen Runde, die nicht klar kam. Das war mir dann schon etwas peinlich, aber manchmal ist das eben so. So war es für mich das Mindeste, dass ich mich nicht verstecke, sondern auch mal kurz vorbei gehe und was soll ich sagen… Es tut mir jetzt noch mehr leid, dass ich so kritisch war/ bin, denn Mike ist ein einfach sehr herzlicher Mensch, wie er auch schon im Forum rüber kam. Es freut mich, dass er mir nicht mit einer Mistgabel hinter her ging, doch der bittere Beigeschmack bleibt. Ich wünsche ihm sehr, dass er Erfolg mit seinem Buch hat, da er wirklich ein sehr sympatischer Mensch ist und in seine Bücher auch viel Herzblut steckt.

Kurz vor „Feierabend“ hielt ich dann noch bei C. C. Holister und ihrem Buch „Inferno für Anfänger“ – bei ihr konnte man mit Paypal zahlen und das war mein Untergang. Das Buch jedoch erscheint mir sehr genial! Es erinnerte mich im weitesten Sinne etwas an „Super Natural“, nur ohne die Helden. Die möglichen Interaktionen zwischen Buch und der dazugehörigen App empfand ich als großartige Idee. Und die Frau hatte Augen! Wie hätte ich da bitte nein sagen sollen? Ich bin wirklich schon sehr gespannt.

Wenn ich mich noch recht entsinne, dann unterhielt ich mich auch noch mit David Pawn am Stand von Qindie intensiv über Kurzgeschichten und deren Aufbau. Er belehrte mich, dass die ursprüngliche Short Story nichts mit der Kurzgeschichte zu tun hat, die wir in der Schule gelehrt bekommen / bekamen. Dies fand ich interessant und unterhaltsam. Leider hatte ich am Sonntag wirklich so gar keinen Platz mehr in meinem Rucksack, denn sonst hätte ich mir tatsächlich eine Buchempfehlung bei ihm abgeholt. Er empfahl mir, und das fand ich sehr schön von ihm, wenn ich mit den typischen „abgeschlossenen“ Geschichten nicht klar käme, doch einmal eine Sammlung zu probieren, die quasi zusammen hängt. Das werde ich mir auf jeden Fall für die LBM vornehmen – denn ehrlich gesagt, hab ich vergessen mir eine Notiz zu machen und wenn, dann will ich genau das von ihm empfohlene Buch.

15747951231081743250322.jpgBei Marlene Rauch von Miss Motte Audio musste ich natürlich auch vorbei schauen und mich nach dem aktuellen Stand von Band zwei der „Wünsch dir was“-Reihe zu erkundigen. Was soll ich sagen. Sie war genauso sympathisch wie auf der LBM! (Wobei das für sich ein unvergessliches Erlebnis war.) Sehr interessant fand ich, dass sie eben den „kleinen“ Hörbuch Verlag gegründet haben um  Selbstverlegern sowie kleineren Verlagen die Möglichkeit für ein Hörbuch zu bieten. Natürlich hab ich gleich mal gefragt was man in etwa einkalkulieren sollte und was soll ich sagen…. Mir gefällt die Idee. Zum anderen sind Marlene und ihr Team auch immer wieder auf der Suche nach Sprechern, die in das Konzept passen. Also egal ob ihr Autor oder Sprecher seid: Quatscht sie doch einfach mal an bei Interesse.

Tja, ich denke der Tagträumer Verlag und der Eisermann Verlag kommen hier fast am besten weg, weil so verdammt viel gequatscht wurde, dass ich schon fast nicht mehr weiß was ich alles berichten wollte. Habt ihr gut gemacht!

15746680986082077721792.jpgBeim Eisermann Verlag hat mich sehr begeistert, dass sie ihre Bücher selbst produzieren. Ginge es nach mir, dann würde ich vermutlich mit Sack und Pack losziehen, alles genau inspizieren, dokumentieren und berichten. Ich bin immer noch ganz hin und weg davon. Am besten gefiel mir jedoch der Herr Eisermann Senior. Ein klasse Kerl! Nichts gegen Tobias Eisermann, wirklich nicht, er ist auch sehr nett, sympatisch und alles, aber sein Vater ist einfach der Hammer. Da ich ihn nicht adoptieren durfte, habe ich mir eben nur ein paar Bücher mit genommen und zwar signierte. Zum einen den ersten Band der „Wyvern“-Reihe, „Carim“ um mich bei Lena Knodt einzuschleimen und auf Empfehlung hin noch „Der Fluch der Hexen“ von Anna-Lena Strauß, nicht signiert. Ich bin gespannt!

1574668006528407334623.jpgDen Tagträumern bin ich ja nun auch schon sehr häufig über den Weg gelaufen. K. K. Summer hat mich schon in Leipzig voll gequatscht. Das kann sie auch verdammt gut – im positiven Sinne. Veronika Caver ist mir nun auch schon seit längerem ein Begriff und die liebe Erin ist ja nun auch ein Tagträumer. Letztere war zwar nicht auf der Messe dabei, dafür durfte ich neue Menschen kennen. Nancy Pfeil habe ich ja oben schon angesprochen – ihr wisst ja, Weihnachten und so. Außerdem durfte ich Hannah Sternjakob kennen lernen, was mich ja etwas überraschte, denn zwar hab ich immer wieder die befreundeten Autoren auf Facebook auf dem Schirm, aber irgendwie nie den Verlag dazu. Die junge Dame hat übrigens nicht nur ein ganz bezauberndes Lächeln, sie ist das Gesamtpaket. Außerdem durfte ich Mona West kennen lernen, die hoffentlich noch in diesem Jahr in Debüt „Engelsruf – Lyrells Erbe“ veröffentlichen wird. Falls nicht, dann freue ich mich natürlich auf das nächste Jahr.  Eine sehr sympathische Frau und ich bin schon sehr gespannt ihr Buch zu lesen! Jessica, die Verlegerin, ist außerdem auch eine Wucht. Kurz und bündig: Schon allein das Team, wäre ein Grund ein Buch zu schreiben!  (Keine Angst, natürlich werde ich das nicht tun. Dafür lese ich viel zu gern.)

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Die Bücher dürft ihr euch jetzt auf den Bildern anschauen, denn ganz ehrlich: Mir tun dann langsam die Finger weh und ihr habt sicher auch keine Lust mehr zu lesen.

Deswegen vielen Dank für’s dran bleiben, Cheerio und bis zur nächsten Messe!

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