Die erste, aber hoffentlich nicht letzte, Messe!

Mein lieber Freund…. ich fühle mich dezent komatös. Doch wem wird es nach der Messe nicht so gehen?!

1553699897735531655230.jpgAm Mittwoch trat ich mich gepacktem Rucksack meine Reise an und erreicht nach 2 km Fußmarsch mein Ziel gegen 20:30 Uhr. Danach brauchte ich nur noch wenig, aber dennoch quatschten meine Freundin Ella und ich noch eine ganze Weile.

Donnerstag erwachte ich noch vor dem Wecker. Vorfreude? Aufregung? Von allem etwas. Wir suchten uns eine Verbindung zur Messe und stopften uns in die Bahn. Auf dem Gelände sortierten wir uns erst Mal, da wir beide doch  vom Land kommen und das alles ein Kulturschock für uns war. Planlos ging der Plan los. So schlenderten wir in Halle 2. Wir irrten wie kopflose Hühner durch die Gänge. Dank dem „Phantastischen Reiseführer“ bekamen wir dann irgendwann sogar eine Struktur rein, auch wenn wir den Reiseführer nie beendeten, da irgendwann die Halle einfach zu voll war. Dadurch lernten wir richtig tolle Verlage sowie Autoren kennen – hierzu im Verlauf des Textes mehr. Zudem durften wir bei den Weltenbauer3 noch das Glücksrad drehen, mit Erfolg. Ich darf jetzt „Bestias“ von Greg Walters lesen, auf das ich ja schon zu Weihnachten angefixt wurde – hoffentlich komme ich auch bald dazu.

Ich merke jetzt schon, wie ich die Ereignisse gar nicht mehr in richtiger Reihenfolge zusammen bekomme, also werde ich einfach mal willkürlich weiter drauf los schreiben und euch erzählen was ich erlebt habe.

Direkt zu Anfang purzelten wir über den Stand von Annina Safran und Christine Heimannsberg. Solltet ihr diesen Stand übersehen habe, dann kann ich euch für die Zukunft nur nahe legen ihn zu suchen. Das Buch von Annina habe ich bereits im vergangenen Jahr genießen dürfen. Ihr Fantasy Debüt „Spiegelwächter„, welches schlussendlich aus fünf Bänden bestehen wird, ist einfach richtig toll! Da ich bereits über die Dystopie „Gelobtes Land“ von Christine gestolpert war, aber bisher nicht zum Lesen kam, durfte es natürlich nach der Messe auch mit nachhause. Der Stand dieser unglaublich sympatischen Damen war dann auch ein wenig unser Ruhepol, so dass wir dort auch regelmäßig vorbei schauten. Wir fanden immer was zu quatschen und für mich als Leser war es auch mal interessant ein wenig Einblicke zu bekommen, wie die Autoren zu ihren Ideen und Covern kommen, oder eben überhaupt ihr Leben gestalten. So begann ich auch direkt die Unterhaltung mit Aninna, wie es kommt, dass eine Juristin anfängt Fantasy für junge Leser zu schreiben. Hier sei angemerkt, dass die meisten Juristen, die ich kenne, eher zugeknöpft sind. Wie gesagt, die Mädels sind einfach grandios und ein Kennenlernen lohnt sich auf jeden Fall!

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Höchst interessant fand ich die Unterhaltung beim Ronin Hörverlag. Da ich meiner Freundin direkt etwas von Red Rising vorschwärmen musste und eine weitere Hörerin mit einfiel, wollte sie dann sogar freiwillig eine Hörprobe mit nehmen. Stanley Schäfer (ich hoffe einfach, dass er es war – ein hoch auf Websitestalking!) erklärte mir dann noch wie eigentlich ein Hörbuch in ihrem Haus entsteht und auch welche Kosten damit verbunden sind. Das diese nicht gering sind war mir klar, aber da hat es mir dann doch mal kurz die Sprache verschlagen. Doch ich finde es schön, dass es Verlage wie den Ronin Hörverlag gibt, die sich solche Mühe geben, auch bei der Auswahl der Sprecher und solche genialen Produkte auf den Markt bringt. Samstags waren wir dann noch bei einer Lesung aus dem Buch „Pakt der Diebe“, gelesen von Matthias Lühn  und was soll ich sagen…. MUSS ICH HABEN! Das war liebe auf den ersten Ton. Da mein Hörbuch Sub ja immer recht mager ist, wird das sicher auch bald der Fall sein, dass das gute Stück bei mir einziehen darf. Noch mal ein herzliches Dankeschön für diese tollen Einblicke!

Für alle Red Rising Fans: Da Band 5 im Original erst im Juli erscheint, ist davon auszugehen, dass die Hörbuch Version vorneweg noch ein gutes Jahr länger brauchen wird. Mir wurde zugeflüstert, dass Band 4 wieder einen Cliffhanger hat. Hier steht für mich fest, dass ich diesen somit erst hören werde, wenn ich den Abschluss schon zuhause liegen habe.

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Kirsten! <3

Freitags durfte ich dann noch die liebe Kirsten Storm und Katrina Lähn treffen. Da ab ich mich aber gefreut wie ein Schnitzel! Im Prinzip könnte ich sagen: Schön, dass kaum einer zum Meet & Greet kam, denn so konnte ich die Beiden genüsslich die ganzen Stunde über nerven. Wer sie noch nicht kennt, der sollte das schnell nachholen, zumindest mal die Bücher lesen. Von Kirsten ist im Januar der letzte Band ihrer „Wünsch dir was“ Reihe erschienen, worüber ich vermutlich nichts mehr sagen muss, da ich hier ja schon ganz viel geschwärmt habe im vergangenen Jahr. Auch die „Regenbogen„-Reihe von Katrina ist in vier Bänden abgeschlossen. Zu meiner Schande habe ich hier nur den ersten Band gelesen, den ich aber sehr überzeugend fand. Die Reihe wird auf jeden Fall noch beenden.

Ein anderes Highlight war bereits Donnerstag Vormittag als ich gerade die Halle wechselte und mir die liebe Karin von Buchgefieder über den Weg lief. Einmal kurz anschreien, dass sie mich bemerkt. Dicke Drücken. Mitten im Weg stehen bleiben zum Quatschen. Das schweißt zusammen. Also fuhren wir die kommenden beiden Tage auch gemeinsam mit der Bahn zur Messe. Es war mir eine Ehre dich kennen zulernen, liebe Karin und ich hoffe sehr, dass ich dich nicht das letzte Mal gesehen habe!
Im selben Zug freue ich mich auch, dass ich noch so einige Wichtelbekanntschaften einmal live treffen durfte.

1553700087846266940932.jpgTolle Unterhaltungen hatten wir außerdem am Stand des Tagträumer Verlag mit K. K. Summer, deren Buch „Gladio“ ganz klar auf die Wunschliste gewandert ist, sowie dem Chaos Pony Verlag – hier muss ich die Bücher erst wieder raus suchen, wie bei so vielen anderen Verlagen auch. Ich sag es immer wieder…. es gibt einfach viel zu viel gute Bücher und viel zu wenig Zeit!  Auf jeden Fall war das super interessant und die Damen auch mega nett. Außerdem haben wir am Tagträumer Verlag noch Veronika Serwotka getroffen, die ich direkt mal anquatschen musste wo „Krill“ steckt. Denn dieser war ja stellvertretend für Erin Lenaris auf der Messe. Da dieser aber gerade Mittagsschlaf hielt, lies ich ihn schlafen und ansonsten war einfach so viel los, dass ich ihn nie zu Gesicht bekam… Dafür habe ich Fayt irgendwann beim Eisermann Verlag angetroffen. Wenigstens das!

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Eine ebenfalls sehr nette Person ist Natascha Birovljev, die extra für die Messe aus Kanada angereist ist. Zwar kenne ich noch keines ihrer Bücher, aber das ist ja egal. Nette Menschen sind dennoch immer gerne gesehen. Danke, dass ich dich kennen lernen durfte!

 

 

Ach ja, ich könnte einfach nur so weiter schwärmen! Durch den oben genannten Reiseführer landeten wir außerdem auch beim DichtFest Verlag. Herrlich! Zwei super nette Autoren. Die Bücher klingen natürlich auch interessant. Wie von Matthias Teut vorgeschlagen, bin ich natürlich auch direkt auf die Internetseite zu „Erellgorh“ und ich bin wirklich überwältigt. Wer jetzt noch nicht auf die Verlinkung geklickt hat, der sollte das bitte tun. Die interaktive Karte ist einfach der Hit. So kann sich der Leser schon vorab einen tollen Eindruck verschaffen oder sich beim Lesen noch mehr Hintergrundwissen aneignen. Gefällt mir – besonders im Fantasy Bereich. Außerdem gab es noch Kostproben von diversen Brotaufstrichen aus der Welt von „Erellgorh“.
Tut mir jetzt mega leid, dass die Krimis von Frank Friedrichs nur noch so wenig Support bekommen, aber seine Seite ist leider noch im Aufbau und was soll ich schon sagen…. die nette Dame am Stand versicherte, dass die sie fesselnd seien. Was will ich also mehr? Der Schreibstil erscheint mir laut Leseprobe auch angenehm, also ab auf die Wuli!

Habt ihr noch ein bisschen Zeit? Denn so ein paar Punkte hätte ich noch. Ich versuche auch mich kurz zu fassen. (Versuche!)

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Bei den großen Verlagen schlenderten wir zumeist einfach nur mal kurz durch, da sie einfach zu überlaufen waren. Was ich total faszinierend fand, war der Klett-Cotta Verlag. Nachdem der Donnerstag komplett dem Chaos Prinzip anheim gefallen ist, habe ich mir am Abend zumindest eine Liste gemacht, wer denn noch wo sitzt, um zumindest mal geschaut zu haben. So kam es auch, dass ich mir das Buch „Die geheime Drachenschule“ ganz spontan am Lübbe Stand mit nahm. Zum einen wegen seiner Entstehung, ich außerdem schon länger damit liebäugelte und die Kasse gerade frei war. (Heute erscheint übrigens der zweite Teil, falls es jemanden interessiert. #Werbungundso!) Moment.
Ich wollte von Klett-Cotta reden!
Eigentlich wollten wir gerade die Halle verlassen, – oder sollte ich sagen aufgeben? – da wir von meinem „Ich-will-da-und-dort-noch-hin“ ziemlich fertig waren, als ich den Banner hoch am Himmel sah. Naja, vielleicht etwas übertrieben, aber ihr kennt ja diesen Effekt sicher. Also mussten wir da noch hin um zu stöbern. Außerdem musste ich noch eine Runde über Gork lästern. Ich werde jetzt nicht schreiben, dass die Verlagsmitarbeiterin sich da drauf eingelassen hat, denn das hat sie nicht. Sie war zwar kritisch, aber im angemessenen Rahmen. Professionell eben! Genau hier wären wir dann bei dem Punkt, der mich total faszinierte, – kurz fassen und so – denn wir entdeckten „Das letzte Einhorn“! Total blank, aber im Muss-ich-haben-Modus, beschlossen wir am Freitag Abend, dass wir am nächsten Tag wieder zu kommen. Natürlich lag da jetzt nicht so viel Zeit dazwischen, aber die nette Dame hat uns am nächsten morgen tatsächlich wieder erkannt. Tja, man soll sich eben über die kleinen Dinge freuen – bitte einmal Häkchen machen. Was ich außerdem mega genial finde, dass der Verlag quasi um die Ecke ist. Nur wenige Verlage scheinen in Bawü angesiedelt zu sein. Neben Klett-Cotta fällt mir nur ein weiterer ein – also nochmal: Freude!

Ebenfalls sehr interessant war der Spiegelberg Verlag. Hier war ich sehr angetan, dass die Hardcover keinen Schutzumschlag haben – vermutlich mag ich deswegen auch Kinderbücher so gern. Dort trafen wir auf die Autorin Esther-Maria Herenz, die uns direkt erzählte um was es in ihren Büchern geht. Danach warf ich noch einen schnellen Blick zwischen die Seiten und was soll ich sagen. Sollte ich die Bücher lesen, was hoffentlich eines Tages der Fall ist, dann werde ich an diesen Tag denken, denn es hat sich genauso gelesen, wie sie mit uns gesprochen hat. Einfach phänomenal. Außerdem muss ich gestehen, dass ich bei diesem Verlag einfach nur zum Cover-Opfer werde.

Eine weitere nette sowie zufällige Begegnung hatte ich Samstag im übelsten Gedränge am Stand des Papierverzierer Verlag als ich zufällig über Melanie Vogeltanz stolperte. Ganz indiskret fragte ich natürlich nach einem Foto sowie Autogramm. Schließlich hab ich ja schon ein Buch von ihr gelesen und habe vier auf dem SUB. Ich hoffe, dass ich sie eines Tages wieder sehe – ohne halb komatös zu sein.

Das Bloggertreffen vom Brunnen Verlag am Samstag war dann quasi der krönende Abschluss. Dort durfte ich endlich Katharina kennen lernen, mit welcher ich schon häufig Kontakt hatte. Hier muss ich sagen, dass ich mir vielleicht etwas mehr Interaktion mit den Bloggern gewünscht hätte, aber da ich sowieso am Ende meiner Kräfte war, war es so wenigstens sehr entspannend. Karl-Dietmar Plentz war wohl mein persönliches Highlight, da er einfach total sympatisch und authentisch rüber kam. Ich freue mich jetzt schon darauf sein Buch zu lesen. Ebenfalls sehr sympatisch fand ich die Autorin Ingrid Kretz, die  auf sehr unterhaltsame Art erzählte, wie sie eigentlich zum Schreiben kam.

So, und ich glaube, jetzt sollte ich wirklich zum Ende kommen. Ich danke auf jeden Fall jedem, der diese Messe zum Erlebnis gemacht hat. All den Verlagen, Mitarbeitern, Autoren, Begegnungen, die ihr hier vielleicht nicht erwähnt habe. Nie hätte ich erwartet, dass ich so entspannt mit diesen Mengen an Menschen umgehen werde. Da bin ich schon ein bisschen stolz auf mich. Also sollte es Verletzte auf der Frankfurter Buchmesse geben: Ich war’s nicht!

In diesem Sinne…. Cheerio, es war mir ein Fest und vielleicht bis nächstes Jahr!

PS: Mehr Bilder gibt es leider auf Anhieb nicht, da ich die Autoren Fotos hauptsächlich mit der Instax gemacht hab. Analog und so!

PPS: Danke, liebe „Neurodermitis“, dass du mich bis auf einen roten Schwellkopf sonst in Ruhe gelassen hast!

 

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