„Der Schlot“ von Andreas Winkelmann plus Gewinnspiel

Beschreibung:

Nachdem Henry Conroy aus seinem 5 monatigen Urlaub zurück ist, freut er sich darauf seine Kollegin Manuela wiederzusehen, aber diese taucht nicht auf. Plötzlich erhält er einen Anruf von ihr, in dem sie ihn um Hilfe bittet. „Der Hinkende“ sei hinter ihr her. Sofort macht sich Henry mit seinem Team auf die Suche. Schnell wird klar, dass Manuela heimliche Ermittlungen gegen einen Menschenhändler Ring, der junge Frauen zur Prostitution zwing, geführt hat. Die Drahtzieher dieses Rings scheinen der Polizei immer einen Schritt voraus zu sein. Der Wettlauf gegen die Zeit beginnt, denn nicht nur Manuela will gefunden werden. Zeitgleich werden sämtliche Zeugen schnellstmöglichst mundtot gemacht, dafür sorgt das Phantom persönlich, der Hinkende.

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Meinung:

Wieder eines dieser Bücher, bei dem ich nach den richtigen Worten suchen muss. Auf der einen Seite gefiel es mir gut. Die Grundidee hinter der Story war klasse, aber aufgrund der mir nicht zugänglichen Protagonisten, kam ich nicht so richtig an. Egal wie oft ich darüber nachdenke, versuche es für mich in Form zu bringen. Irgendwas hat für mich nicht gepasst.

In die Geschichte selbst fand ich eigentlich ganz gut. Die Eckdaten zwischen Henry und Manuela lasen sich gelegentlich, als hätte man einen Vorgängerband verpasst. Letztendlich ist es auch so, wie ich fest stellen musste. Zusätzlich kam ich in meinen Zeitgefüge etwas durcheinander. Erst war die Rede von morgens, dann war plötzlich schon mittags und zu guter letzt, war es dann zu dunkel. In meinem Kopf war es zu diesem Zeitpunkt jedoch höchstens Mittag. Also entweder ist bei mir da was schief gelaufen, oder es lag am Buch.

Auch von der Spannung her, fand ich es jetzt nicht unbedingt so fesselnd, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen wollte. Es war angenehm zu lesen, bis auf einige Stellen, bei denen ich mir wirklich fragte: Warum?!
Beispielsweise kam ein Mädchen auf eine (Krankenhaus)Station. Der dortige Polizist fragte, ob sie denn keinen Ärger bekäme, wenn sie so spät noch auf den Beinen sei. Keine Seite weiter, sagt selbiges Mädchen, dass er bitte keine Schwester rufen solle, da sie sonst Ärger bekäme, weil sie noch auf den Beinen ist. Das kam gefühlt mehrfach vor, was ich für meinen Teil nicht gerade prickelnd fand. Seiten kann man auch sinnvoller füllen, sorry.

Im Nachhinein, würde ich auch wirklich behaupten, dass es an den Personen selbst lag. Manuela kannte ich zu kurz, um wegen ihres Verschwinden mit fiebern zu können. Henry ebenfalls. Und der Rest, naja, Nebencharaktere, für mich. Dann gäbe es noch die Mädchen. Eliza und Nada, welche vor ihrem eigenen Tot flohen. Meine persönlichen Highlights in diesem Buch. Richtig gut gefiel mir, als sie ihre Geschichten erzählten. Das ging mir ans Herz, ich war voll bei den Mädels.

Das große Finale, was soll ich sagen, es war irgendwie vorhersehbar. Schon allein, da dem Buch die Überraschungen und Wendungen fehlte, war es genau das was für den Schluss passte. Das macht ihn jetzt nicht zwingend schlecht. Im Gesamten betrachtet vermutlich sogar gut. Da ich aber mehr oder weniger von allem etwas enttäuscht war, eben auch vom Schluss. Vielleicht hätte ich mehr Bezug zu alle dem gefunden, wenn ich die vorherigen Bücher gelesen hätte, auf die des Öfteren angespielt wurde. Wer weiß. Leider war hier wohl meine eigenen Recherche mangelhaft, da ich  – wie bereits erwähnt – erst im Nachhinein von weiteren Bänden erfahren habe. Vielleicht war es für mich auch nur der falsche Zeitpunkt. Vielleicht kann mich ja ein anderes Buch des Autors mehr überzeugen.

Außerdem möchte ich gern noch etwas erwähnen, ohne es im Buch selbst zu werten. Die Mantrailer haben ihre Nase normal nicht auf dem Boden, sondern in der Luft. Die Hautpartikel sowie andere Geruchsstoffe, die wir unterwegs verlieren, landen ja nicht einfach – plumps – auf dem Boden. Einen sehr schönen Artikel zu dem Thema finden die interessierten Leser bei „Die tut nichts“ *klick*. Ich finde nur diesen Mythos, vor allem in Büchern, immer recht amüsant, wenn es dann heißt, dass der Mantrailer mit der Nase auf dem Boden einer Spur nach ging. Darum wollte ich das einfach mal kurz klar gestellt haben.

Fazit:

Eine interessante Geschichte, die mich wohl nicht überzeugen konnte, aber die dennoch gut unterhält.


 

…ihr wollt schon gehen? Lasst uns doch noch ein bisschen plaudern!

Wie sicher der eine oder andere Leser mitbekommen hat, feiert die Plattform epubli dieses Jahr sein 10 jähriges Jubiläum. Genau deswegen haben wir uns heute hier versammelt! Lasst Korken knallen, schneidet die Torte an und zückt die Partyhütchen.

Im Zuge dessen hat epubli außerdem eine Jubiläumsedition zusammen gestellt. Diese beinhaltet folgende Bücher bzw. Autoren:

1. Andreas Klaene (“Till Türmer und die Angst vor dem Tod”)
2. Saskia Calden (“Der stille Feind”)
3. Karl Olsberg (“Das Dorf: Der Fremde”, Band 1)
4. Vincent Rahder (“Sommernacht in Kissingen”)
5. Andreas Winkelmann (“Der Schlot”)
6. Martin Krist (“Böses Kind”)
7. Rita Roth (“Sanddornküsse & Meer”)
8. Jörg Böckem (“Lass mich die Nacht überleben”)
9. Nora Bendzko (“Wolfssucht”)
10. Jana Falkenberg (“Liebe, Sex und andere Katastrophen”)

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Ferner hat epubli die jeweiligen Autoren auch noch interviewt. (Die Interviews findet ihr im Namen des jeweiligen Autors verlinkt.)

Ich will euch aber auch gar nicht zu Tode quatschen, denn mehr über epubli erfahrt ihr am 16.12.2018 bei der Gewinner Bekanntgabe – und da wären wir auch schon beim…

Gewinnspiel!*

Heute habe ich die Ehre aus der Jubiläumsedition die Bücher 1 bis 5 zu verlosen.
Darum hab ich mir auch schon direkt eine Frage überlegt, die ihr mir doch bitte beantworten könnt. Und zwar:

Hast du bisher schon Selfpublisher gelesen und wenn ja, warum? Falls nein, warum gerade jetzt? 

Viel Spaß, viel Glück und toi, toi, toi!
Bitte lasst eure Antwort in den Kommentaren oder schreibt mir einfach eine E-Mail (*klick*). Wählt ihr letztere Option, dann würde ich euch eine kurze Nachricht schreiben, dass diese auch ankommen ist. Also nicht erschrecken – oder mich anhauen, falls ihr binnen von 24 Stunden keine Bestätigung bekommt.
Das Gewinnspiel läuft bis zum 14.12.2018 um 23:59 Uhr.


Der Schluss:
Autor: Andreas Winkelmann
Verlag: epubli
Preis: 12,99 €
Seiten: 440
ISBN: 9783746766508
weitere Formate: –


*Teilnahmebedingung:

  • Teilnahme am Gewinnspiel ist erst ab 18 Jahren, oder mit Erlaubnis der Eltern.
  • Bewerber erklären sich im Gewinnfall bereit, öffentlich genannt zu werden.
  • Ein Anspruch auf Barauszahlung des Gewinns besteht nicht.
  • Keine Haftung für den Postversand.
  • Versand der Gewinne innerhalb Deutschlands und Österreich.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Ausgelost wird per Zufallsprinzip
  • Bitte darauf achten eine Mail Adresse zu hinterlassen oder sich im Gewinnfall innerhalb einer Woche zu melden, denn ansonsten verfällt der Gewinn!
  • Das Gewinnspiel läuft vom 09. Dezember 2018 – 14. Dezember 2018 um 23:59 Uhr
  • Es sind keine Lose zu sammeln, sondern lediglich die Gewinnspielfrage zu beantworten.
  • Die Verlosung steht in keiner Verbindung zu WordPress oder den Verlagen.
  • Der Gewinner wird am 16.12.2018 in einem gesonderte Beitrag bekanntgegeben.

 

 

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3 Kommentare zu „„Der Schlot“ von Andreas Winkelmann plus Gewinnspiel

  1. Also alleine der Vollständigkeit wegen, muss ich mein Glück wieder versuchen. :D

    Erst mal zum Buch: Ich hoffe ja wirklich, dass deine fehlende Begeisterung der Tatsache geschuldet ist, dass es eine Reihe ist und nicht am Autor liegt. Ich habe mir nämlich erst vor kurzem ein Buch von ihm gekauft, das noch auf dem SuB wartet. :D

    Zu der Gewinnspielfrage: Also bis jetzt habe ich nur „Schattenchronik 1: Das Erwachen“ gelesen, von Andreas Suchanek. Das erscheint zwar in einem Verlag, der Verlag gehört aber dem Autor, deswegen zähle ich das jetzt einfach mal dazu. :D
    Ansonsten lese ich eigentlich gar nichts von Selfpublishern, was wohl vor allem an fehlender Recherche liegt. Die Verlage bewerben ihre neuen Bücher halt überall. Bei Selfpublishern muss man da schon eher selbst auf die Suche nach Neuheiten gehen. Da ich aber so schon viel mehr gute Bücher entdecke, als ich Zeit habe um diese zu lesen, mache ich solche Recherchen gar nicht erst.
    Das beantwortet dann auch die Frage „Warum gerade jetzt“: Weil das unglaublich schade ist und mir sicher eine Menge guter Stories entgehen. Da ist deine Verlosung doch der ideale Anlass, um daran etwas zu ändern.

    Achja, und natürlich auch, weil eine halbe Feder im Regal komisch aussehen würde. :D

    Gefällt 1 Person

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