„Der Spiegelwächter“ von Annina Safran

Beschreibung:

Eigentlich ist Ludmilla ein ganz normaler Teenager, der bei seiner Großmutter lebt. Doch die liebe Großmutter hat ein Geheimnis, welches sie in einem Zimmer weg geschlossen hat. Wie es der Zufall will, oder auch die Neugierde, kommt Ludmilla eines Tages hinter das Geheimnis. Es ist ein Spiegel. Ein Spiegel von fünf, welche mit fünf Häusern und fünf Wächtern verbunden sind. Das Tor zur magischen Welt Eldrid. Nachdem die Tür zum Spiegelzimmer erst geöffnet ist, vernimmt sie ein Rufen. Sie wird von den Wächtern Eldrids um Hilfe gebeten, denn sie scheint die einzige Person zu sein, die helfen kann den flüchtigen und furchterregenden Schatten Godal einzufangen. Leider hat keiner mit  der steigenden Macht des ehemaligen Wächters Zamir gerechnet, der die Dunkelheit über das Land bringt. So beginnt ein Wettlauf mit der Zeit bevor das Dunkel überhand nimmt.

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Meinung:

Also viel lieber würde ich jetzt Koffer packen und nach Eldrid reisen. Das Debüt von Annina Safran hat mich auf jeden Fall überzeugt. Die Welt, die sie geschaffen hat, ist einfach phänomenal. Dank der Karte, kann man sich sogar noch besser hineindenken. Hier sei angemerkt, dass diese in der aktuellen Fassung des eBooks noch etwas klein ist, aber die Autorin stellt diese mitunter auch auf Anfrage zur Verfügung – und neuerdings ist diese auch auf ihrer Homepage zu finden. Auch die Charaktere sind unglaublich toll gezeichnet.

Die junge Ludmilla ist der absolute Vorzeige-Teenie. Aufmüpfig, nervig, aber durch ihre eigene Geschichte, zeigt sie auch eine besondere Reife, wenn es drauf ankommt. Die Oma ist einfach Oma. Am liebsten würde man für sie einkaufen gehen und sich von ihr verwöhnen lassen. Auf die Wesen von Eldrid gehe ich bewusst nicht ein, denn das sollte jeder für sich entdecken. Doch so viel: Neben den Wächtern gibt es Formwandler, terroristische Spiegelbilder, Riesen und es gibt eine Fee, Pixie, und die ist einfach grandios! Wie diese Mächte nun genau funktionieren ist mir zwar noch nicht ganz schlüssig, aber ich denke, dass ich es dem Ansatz nach verstanden habe.

Durch den lockeren sowie amüsanten Schreibstil bin ich förmlich durch die Geschichte geflogen. Besonders die Dialoge fand ich oft sehr gelungen. Diese machten die Charaktere noch authentischer und ließen mich als Leser direkt an dem Geschehen teilhaben. Außerdem sorgte die teils unbeschwerte Art von Ludmilla – oder die aufgesetzte Feindseligkeit – für den einen oder anderen Lacher.

Obwohl es das erste Buch der Reihe ist, kann ich sagen, dass mein Leserherz im großen und ganzen doch heil geblieben ist. Denn wer kennt sie nicht, diese bösen Cliffhanger? Doch Annina hat es geschafft mehr als genug Fragen offen zu lassen, aber zeitgleich die Geschichte schön abzurunden. Wer im übrigen an der Geschichte ein bisschen „mitwirken“ möchte, der kann gerne mal in der Leserunde auf Lovelybooks vorbei schauen, wenn er das Buch gerade liest und seine Gedanken dort lassen. Die Autorin freut sich ganz bestimmt darüber.

Fazit:

Ein sehr gelungener Einstieg in eine neue Fantasywelt mit tollen Charakteren sowie Atmosphäre. Ein Debüt, das es sich zu lesen lohnt!

2 Kommentare zu „„Der Spiegelwächter“ von Annina Safran

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