„Die Braut“ von Anita Terpstra

Beschreibung:

Mackenzie beschließt den Insassen der Todeszelle Matt Ayers zu heiraten. Damit sorgt sie für ganz schönes Aufsehen, denn er soll etliche Frauen entführt und vergewaltigt haben. Schlimmer noch ist jedoch, dass er nach seiner Festnahme nicht verraten wollte, wo diese Frauen gefangen halten werden, weshalb alle davon ausgehen, dass diese qualvoll verhungert sind. Doch Mackenzie versucht seine Unschuld zu beweisen. Letztendlich hilft sie ihm sogar aus dem Gefängnis zu fliehen. Was jedoch keiner ahnt ist, dass Mackenzie ihren ganz eigenen Plan verfolgt, für den es wichtig ist, dass Matt am Leben bleibt.

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Meinung:

Zu Anfang lernt man die Charaktere kennen. Die Geschichte beginnt somit eher gemütlich. Die Hintergründe werden dargelegt. Was bisher geschah, usw. Doch kam ich nicht umhin um Mackenzie zu bangen, denn nachdem sie die Entscheidung getroffen hatte den mutmaßlichen Mörder Matt zu heiraten, wurde ihr das Leben zur Hölle gemacht. Zwischen dem aktuellen Handlungsstrang, ist das Buch immer wieder mit Kapiteln aus der Sicht von ehemaligen Opfern gespickt. So plätschern die ersten dreihundert Seiten vor sich hin, währen sich auf den letzten hundert Seiten die Ereignisse überschlagen. Ahnungen bestätigen sich, Geheimnisse werden gelüftet und alles bekommt ein rundes Ende.

Mir gefiel das Buch von der ersten bis zu letzten Seite. Ich liebe es ja sowieso, wenn der Faden mal gespannt ist und auf jeder Seite zu bersten droht. So ähnlich ging es mir in dieser Geschichte, denn die falschen Fährten waren grandios gelegt, die Atmosphäre hat gepasst und die ins Bild passenden Charaktere haben den Rest erledigt. Jeden Moment hatte ich das Gefühl, dass etwas Wichtiges passiert. Davon abgesehen war auch Mackenzie eine unglaublich sympathische Persönlichkeit.

Obwohl ich bereits in der Mitte des Buches einen Verdacht hatte, wie es ausgehen könnte, hat es Spaß gemacht weiter zu lesen. Trotz der eher ruhigen Story, war es für mich doch ein absoluter Pageturner. Durch den angenehmen Schreibstil der Autorin, bin ich förmlich über die Seiten geflogen. Keine unnötigen Längen und auch keine ungeklärten Fragen bzw. Lücken in der Handlung. Trotz des  für mich vorhersehbaren Endes, konnte es mich begeistern, da es unglaublich gut umgesetzt war. (Außerdem heißt das ja nicht, dass es für den Rest der Welt auch vorhersehbar ist.)

Fazit:

Gelungene Geschichte, tolle Charaktere, passende Atmosphäre – das Gesamtpaket passt!

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