Ein Buch auf Reisen….

….und warum es keine Lesemonate mehr gab.

Okay, gut. Einige Bücher auf Reisen muss es heißen. Ihr habt mich ja schon erwischt.

Oder soll ich euch erst erzählen warum die Lesemonate momentan ausfielen? Ene, mene, muh…. Ach, lassen wir das. Es ist ein Buchblog, also sollen diese auch an erster Stelle stehen.

Ich packe meinen Koffer und nehme mit:

  • „Gork, der Schreckliche“ von Gabe Hudson
  • „Das andere Haus“ von Rebecca Fleet

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  • Meinen Kindle!
    • (Ja, ja,…. ich und meine blöden Sprüche!)
    • „Der Welten-Express“ von Anca Sturm
    • „Grabesschuld“ von Andreas Schmidt
    • „Spiegelwächter“ von Annina Safran
    • ….und ganz viele andere Bücher, aber vermutlich schaffe ich, wenn überhaupt, nur die Hälfte von den hier aufgeführten.

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Außerdem muss unbedingt mit „Prinzessin Insomnia & der albtraumfarbene Nachtmahr“ von Walter Moers, denn an diesem Buch lese ich jetzt seit fast einem dreiviertel Jahr und habe bisher gerade mal 1/3 geschafft. Es ist so, ich weiß gar nicht… Also meist raucht mir nach einem Kapitel der Kopf, dann lege ich es weg und vergesse es buchstäblich. Ha, wenn das mal keine Challenge ist: Beende das Buch in dem Urlaub!

Challenge accepted!


Da ich ja die vergangene Woche packen musste und anderen Kram zu tun hatte, dürfen mich auch meine derzeitigen Bücher begleiten:

  • „NSA –  Nationales-Sicherheits-Amt“ von Andreas Eschbach
  • „Die Braut“ von Anita Terpstra
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Das das Buch auf Reisen geht, bleibt der Schutzumschlag zuhause!

Selbst wenn sie nicht mit dürften, weil sie schon gelesen wären, dann stünde auf jeden Fall die Rezension aus, denn vierteilen liegt mir dann doch etwas weniger. Zu „NSA“ möchte ich noch sagen: Danke, liebe Madelaine von Black’n’Beautiful für das gemeinsame Lesen. Es war mir ein Fest! (Außerdem drücke ich dir mega fest die Daumen, für den Buchblog-Award, der ja bald verliehen wird. Ich werde an dich denken!)

Für alle, die „NSA“ noch nicht kennen, denen kann ich es nur empfehlen. Eine wirklich interessante Geschichte, wie der Krieg hätte ablaufen können, wenn es damals schon die Technik von heute gegeben hätte. Teilweise ist es wirklich erschreckend, denn diese oder ähnliche Möglichkeiten stehen schließlich heute zur Verfügung . Andreas Eschbach macht sehr klar deutlich, was auch wir immer im Hinterkopf behalten sollten: Das Internet vergisst nie! Für alle die gern noch etwas mehr über das Buch bzw. seine Entstehung lesen möchten, die können bei der Lesejury ja mal in der Interview mit Herrn Eschbach schnuppern.

Auch zu „Die Braut“ hätte ich noch ein paar Takte zu sagen. Da ich dem weiblichen Geschlecht angehöre, habe ich sowieso IMMER etwas zu sagen, außer ich habe Kopfweh, oder schlafe. Nachdem ich eines schönen Sonntag Mittags knapp die Hälfte durch hatte, war ich mir Montag morgen schon fast sicher zu wissen wer der Täter ist. So erzählte ich meinem Liebsten von meinen Spekulationen woraufhin er nachschaute, da er dieses Buch nie im Leben lesen wird, und siehe da, mit einer meiner zwei Optionen lag ich richtig.
Langweilig? Ne, achwas! Ich würde es eine Art Hobby nennen. Außerdem finde ich es klasse, dass mein Herzmensch da mit macht. So kann ich noch mehr auf die Auflösung hinfiebern.


Nun aber, bevor ihr armen Leser endgültig mit dem Kopf auf die Tischkante knallt, wollte ich noch kurz erwähnen, weshalb es die letzten Monate keinen Lesemonat gab. Ob ich das „kurz“ schaffe, kann ich nicht versprechen, aber ich gebe mein bestes.

Anfang des Jahres beauftragte ich eine Maklerfirma mein Elternhaus zu verkaufen, da ich von dieser ganzen Materie keinen blassen Schimmer habe. Ende Mai erhielt ich dann die Mitteilung, dass es einen Käufer gäbe und das ganze wurde kurz darauf schon protokolliert. Da der Käufer gerne frühzeitig einziehen wollte, etliche Renovierungen zu tätigen sind un ich ein gutmütiger Volltrottel bin, gab ich ihm die Schlüssel, so dass er zumindest mit der Planung und etwaigen Vorbereitungen beginnen kann. Kurz darauf übergab dann die Maklerfirma dem Menschen noch einen Schnellhefter mit den Unterlagen, welche diese zuvor von mir erhielten. Mir war das ja relativ, denn diese ganzen Zettel waren für mich nur böhmische Dörfer. Leider stand in diesen Unterlagen wohl, dass das Haus im Jahr 1890 erbaut wurde und nicht, wie von der Maklerfirma im Exposé benannt, in den 1930er Jahren. Also durfte ich quasi die Arbeit der Firma noch mal machen, da der Käufer eine massive Minderung des Preises oder den Rücktritt forderte. Damit wurde ich dann Anfang Juli konfrontiert und das ganze läuft/ lief bis jetzt. Da ich nichts anderes nachweisen konnte, die Maklerfirma sich keineswegs regte (oder besser gesagt: mich im Regen stehen lies), gewährte ich nun diesen Rücktritt und versuche das Gebäude anderweitig zu verkaufen.

Klingt im Grund ja alles recht banal, aber zum einen ist es tatsächlich schwer solch eine Entscheidung – Verkauf des Elternhauses – überhaupt zu treffen, sowie sich nach dem gefassten Entschluss mit solch unnötigen Schwierigkeiten auseinander zu setzen. Zudem beauftragte ich ja sogar extra eine Firma, damit ich mir unnötige Schwierigkeiten aufgrund meiner Unwissenheit zu ersparen. Tja, vom Regen in die Traufe, würde ich da mal sagen. Das Resultat ist jetzt letztendlich für mich, dass ich die Kosten des Käufers trage und mich im Nachgang noch mit der Maklerfirma auseinander setzten darf, denn aus deren Sicht bin ich ja für die Angaben im Expose verantwortlich. Darüber könnte ich mich jetzt noch eine Weile auslassen, aber das hebe ich mir dann für das weitere Verfahren auf. Das meiste andere ist zwischenzeitlich mehr oder weniger geklärt bzw. liegt auf Halte. Dies hat in den letzen Wochen aber so ziemlich meine ganze Aufmerksamkeit sowie Nerven gefordert.


Hurra, ich konnte es wirklich kurz halten! Auf jeden Fall wird es hierzu noch einen gesonderten Beitrag geben, sobald alles abgeschlossen ist, denn ich möchte ausnahmsweise die Chance nutzten und meine Stimme nutzen. Diverses Verhalten, das mir gegenüber an den Tag gelegt wurde, war (und vermutlich kommt da noch mehr) einfach unter aller Sau. Ich bin ein friedliebender Mensch. Für mehr miteinander statt gegeneinander, aber man muss sich nicht alles gefallen lassen.

Nun genieße ich aber erst mal meinen Urlaub und wünsche euch eine gute Zeit! 

Bzw. packe meine Bücher!

2 Kommentare zu „Ein Buch auf Reisen….

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