„Fenice: Abseits des Regenbogens“ von Katrina Lähn

 

Beschreibung:

Emma Blair hat es satt eine Blair zu sein. Ihr großer Traum ist es eine erfolgreiche Journalistin zu werden und unabhängig von ihrem Vater. Denn meist interessieren sich die Leute nur für die Tatsache, dass sie die Tochter eines berühmten Schauspielers ist. Keiner will wissen wie es ihr damit geht, geschweige denn, dass ihr Vater zwei Gesichter hat – und/ oder eben ein guter Schauspieler ist. Um ihren Traum zu verwirklichen, besucht Emma eine Schule in Deutschland, weit weg von London und dem Einfluss ihrer Familie. Alles ist ganz normal, bis sie eines Tages  sieht wie ihr Klassenkamerad sich buchstäblich in Luft auflöst, begleitet von einem hellen Lichtstrahl. Ihre Neugierde ist geweckt und sie bleibt hartnäckig dran das Geheimnis zu lüften.

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Meinung:

Ich gehe ja selten auf das Cover ein, weil ich mir immer wieder denke: Wozu? Doch manchmal gibt es das etwas außergewöhnlichere Cover. Ich bin oft gespannt, was mir das Cover sagen will und meist findet man die Antwort tatsächlich im Buch. So auch hier! Das Cover ist absolut treffend und sagt genau aus um was es geht: Ein Foto und zwei Menschen. Natürlich geht es um weit mehr, aber vom Grundsatz her sehr gelungen.

Die Geschichte beginnt in meinen Augen eher gemütlich. Die Autorin fällt nicht mit der Tür ins Haus. Bevor wir nach Fellicima entführt werden, dürfen wir erst einmal die Erdenbewohner kennen lernen. Auch in die Welt der Fenice gibt es eher einen kurzen Abstecher, aber dennoch genug Information über ihre Art um es interessant zu halten. Das hat mir persönlich sehr gut gefallen, da es im Gesamten schön ausgewogen war. Ich habe mich weder gelangweilt, weil alles in die Länge gezogen wurde, noch wurde ich überrumpelt aufgrund einer Informationsflut.

In meinen Augen sind die Hauptcharaktere sehr schön gezeichnet, ebenfalls die noch recht unbekannte Welt. Als ich einmal kurz dorthin abtauchen durfte, war ich bereits überwältigt, weil ich es mir genauso vorgestellt hatte. Am liebsten hätte ich meine Koffer gepackt und wäre hinterher gereist. Emmas Freundinnen haben leider nicht ganz so viel Farbe abbekommen, aber im Grunde spielen sie aktuell auch mehr eine Nebenrolle.

Der Schreibstil ist angenehm und schön zu lesen. Ohne großen Schnick Schnack. Mir waren die Kapitel gefühlt etwas zu lang, aber ich finde das Thema Kapitel ist sowieso ein Kapitel für sich.

Fazit:

Ein in meinen Augen gelungenes Debüt, auf dessen Fortsetzung ich gespannt bin.
♥♥♥♥

Reihe:
Teil 1 – Fenice: Abseits des Regenbogens
Teil 2 – Cancro: Im Schatten des Regenbogens
Teil 3 – Lupo: Über dem Regenbogen
Teil 4 –

3 Kommentare zu „„Fenice: Abseits des Regenbogens“ von Katrina Lähn

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