„Anne, rette mich!“ von Mia Bruckmann (Rezension)

 

Kurzbeschreibung:

Eine Leiche wird gefunden. Eine weitere Person wird kurz darauf vermisst. Hauptkommissarin Anne von Hohenstedt und ihr Team des Dezernat 11 arbeiten auf Hochtouren. Können sie den Mörder stoppen bevor es weitere Opfer gibt? Der Wettlauf mit der Zeit in der Landeshauptstadt Baden-Württemberg beginnt.  

Meinung

Das Buch beginnt direkt mit einem recht erschütternden Prolog. Genauso rasant geht es weiter. Während der Leser die Protagonisten nach und nach kennen lernt, erlebt er auch direkt den ersten Mord mit. Überaus gelungen fand ich, dass man immer in verschiedenen Perspektiven liest und am Geschehen teilnimmt .
Überwiegend spielt das Buch aus der Sicht von Anne von Hohenstedt, die gemeinsam mit ihrem bayrischen Kollegen Berti in dem Mordfall ermittelt. Außerdem lässt die Autorin uns die Dinge auch aus der Sicht des fanatischen Kliff, der wenn er nicht gerade eine Frau ermordet, entweder seinen nächsten Mord plant, irgendwelche Gottheiten anbetet oder einfach einen Wutausbruch bekommt.

Die Charaktere sind Mia Bruckmann sehr gut gelungen. Bei dem Chef, Herrn Dr. Schwarz, bin ich noch etwas skeptisch, da er auf der einen Seite der Helfer in der Not, zuvorkommend und freundlich ist, dennoch ist er mir nicht ganz geheuer.
Berti mag ich schon allein wegen seiner herzlich bayrischen Art, aber ich liebe die Bayern ja sowieso.
Die Familie von Hohenstedt muss man sowieso mögen, weil sie das symbolisiert was man unter „Familie“ versteht. Auch wenn die Beziehung unter den Zwillingsschwestern etwas übertrieben rüber kommt, aber das bringt auf jeden Fall etwas frischen Wind in die ganze Geschichte, da sowas eher selten in den 08/15 Büchern vorkommt.

Die Handlung als solche gefällt mir ebenfalls sehr gut, da es durchweg spannend bleibt. Zudem ist der Schreibstil flüssig und locker. Zwischendurch stolperte ich jedoch über verschiedene Wiederholungen.  Der Detailreichtum bringt noch ein zusätzliches Leben rein. Man ist also mitten im Geschehen.

Trotz das man den Mörder meint bereits zu Anfang schon zu kennen, erlebt man dennoch die eine oder andere Überraschung, was wiederum ein ganz klarer Pluspunkt ist.

Fazit:

Alles in allem ist das Buch von Mia Bruckmann ein gelungenes Debüt. Ich bin bereits auf den Nachfolger gespannt und kann das Buch jeden empfehlen, der auf der Suche nach einem guten Wochenendschmöder des Genre „Krimi“ ist.

♥♥♥♥

 

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2 Kommentare zu „„Anne, rette mich!“ von Mia Bruckmann (Rezension)

  1. HERZLICHEN Dank! Ich freue mich sehr über deine aussagekräftige Rezension! Es ist mir eine Ehre, eine der Ersten zu sein, die deinen neuen Blog mit Leben füllen! Viele liebe Grüße! Deine Mia 💖 Übrigens, Band 2 erscheint im Mai/Juni 2018. Anne von Hohenstedt ermittelt dann in der Modebranche.

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